Passworthilfe X

Geben Sie hier Ihre E-Mail-Adresse ein und wir schicken Ihnen eine E-Mail mit Ihrem Passwort

Jeder Spieler ist einzigartig, jede Anweisung sollte individuell sein, damit sie Wirkung zeigt

Er machte als Golfamateur erfolgreich Karriere. 1981 gewann er die Internationale Spanische Meisterschaft und repräsentierte Spanien bei der Weltmeisterschaft. Im selben Jahr gewann er für Spanien die französische und belgische Ausgabe der Meisterschaft. Er erhielt ein Golfstipendium für ein Universitätsstudium in den USA, wo er den Abschluss in Internationalen Wirtschaftswissenschaften erwarb.


José María, seinen Freunden kurz als Chema bekannt, wurde in Angola/Afrika als Sohn eines portugiesischen Vaters und einer spanischen Mutter und als drittes von vier Kindern geboren. Als der Bürgerkrieg in Angola ausbrach, kam die Familie nach Galicien und im Golfclub La Zapateira in La Coruña kam Chema zum ersten Mal mit dem Golfsport in Kontakt. Sein Vater war ein begeisterter Golf-Fan, der seinen Sohn an den Wochenenden als Caddie in den Golfclub mitnahm. Schon bald merkte Chema, dass es viel unterhaltsamer war zu spielen, als als Caddie mitzulaufen! Erste Anzeichen für seine Begabung zeigte er, als er mit zwölf Jahren den „Generalísimo“-Cup gewann, die letzte von General Franco vor seinem Tod 1975 überreichte Trophäe. __Er wurde von Baldomero Ballesteros trainiert und gehörte zur spanischen Nationalmannschaft, die unser Land bei der Weltmeisterschaft in St. Andrews vertrat. In Belgien und in Frankreich gewann er den Nations Cup. Ihren Höhepunkt erreichte seine Amateurkarriere 1981, als er die Spanische Internationale Juniormeisterschaft der Herren in El Prat, Barcelona für sich entschied. Nach dem Abitur in La Coruña erhielt er ein Vollstipendium, um in den USA Universitätsgolf zu spielen. Amerika gab ihm die Möglichkeit, Golf mit seinem Studium zu verbinden und seine Englischkenntnisse zu perfektionieren.
Nach vier Jahren erhielt er an der United States International University in San Diego/Kalifornien seinen Abschluss in Internationaler Betriebswirtschaft. Als Golfspieler war er vier Jahre im NCAA-Universitätszirkel aktiv. Nach seinem Studienabschluss wurde Chema Golfprofi, trat der spanischen PGA bei und startete eine internationale Profikarriere. Sechs Monate lang spielte er die Sunshine Tour in Südafrika, bevor er beschloss, sich dem Unterricht zuzuwenden. Unterrichten war schon immer seine Leidenschaft. Auch als er an der Universität in den USA Golf spielte, fragten ihn alle Spieler gewöhnlich um Rat, wenn bei ihnen etwas schlecht lief – er hatte schon immer ein „gutes Auge“, eine Fähigkeit, mit der man geboren wird, aber die man nicht erlernen kann. _
Sein Werdegang als Lehrer war international und hat ihn nach Griechenland, Dänemark, Deutschland und schließlich nach Spanien geführt. In Deutschland war er einer von vier Headpros im größten Golfresort Bayerns, Bad Griesbach, mit einem Team aus 35 Profis. 1997 antwortete er auf eine Anzeige für einen Headpro auf Spanisch, Deutsch und Englisch in der spanischen Golfzeitschrift, dass er sich für befähigt hielt, eine Golfakademie im Novo Sancti Petri Resort in Andalusien aufzubauen und zu leiten. Diese Arbeit war für ihn wie „maßgeschneidert“ und er nutzte die Gelegenheit, in seine Heimat zurückzukehren und mit seinem Erfahrungsschatz etwas wirklich Einmaliges zu schaffen. __Im November 2004 wurde er gebeten, auf der Tagung der spanischen PGA in Madrid eine Präsentation „Wie gründet man eine Golfakademie?“ zu halten. Chemas Ziel als Profi und Leiter der Golfakademie Novo Sancti Petri lautete - wie deren Motto - eine Golfschule zu schaffen, in der „Leidenschaft und Exzellenz“ miteinander einhergehen.
Seine Freizeit verbringt er gern mit seiner Frau und den beiden Kindern. Außerdem kocht er gern Paella und grillt mit seinen Freunden.
Chemas Philosophie baut auf Aristoteles auf:
„Vorzüglichkeit ist eine durch Training und Gewohnheit gestohlene Kunst. Wir handeln nicht korrekt, weil wir Tugend oder Vorzüglichkeit besitzen, sondern eher weil wir korrekt gehandelt haben. Wir sind das, was wir wiederholt tun. Vorzüglichkeit ist daher keine Handlung, sondern eine Gewohnheit.“